Die Bundesnetzagentur genehmigt neue Preise vom Porto:
"»Wesentlicher Grund für das steigende Porto sind die stark abnehmenden Briefmengen«, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. Wenn die Kosten unter anderem aufgrund der zunehmenden Digitalisierung auf weniger Briefe zu verteilen sind, stiegen die Preise."
Das gleiche wird im Uebrigen auch zukuenftig fuer andere Bereiche gelten, z.B. Netzentgelte bei der Gasversorgung.
Die Stadt @HROrathaus will ja bis 2035 ca. 80% der Haushalte an Fernwärme angeschlossen haben, wie es im Waermeplan der Stadt steht.
Das heisst dann uebrigens auch, dass 20% der Haushalte nicht an das Fernwaermenetz angeschlossen werden.
Wenn diese dann immer noch Gas beziehen, muessen die Kosten fuer die Unterhaltung des Gasnetzes auf diese umgelegt werden.
Die Google AI meint bei der folgenden Frage:
"Rechenexempel:
Die Stadt Rostock will 80% der Haushalte bis 2035 an Fernwaerme anschliessen.
Die Kosten fuer das Gasnetz und dessen Instandhaltung bleiben ja weiterhin bestehen. Wie entwickeln sich die Kosten von heute bis 2035, wenn die Kosten fuer das Gasnetz auf die verbleibenden Kunden umgelegt werden?"
... uebrigens dies hier als Antwort:
- wenn die 20% so bleiben, dann erhoehen sich die Entgelte um 400% bis 2035
- wenn ein Teil von den 20% bis 2035 auf Waermepumpe umsteigt, entwickelt sich die Kosten fuer die Restkunden von Gas noch extremer: bis zum 20fachen oder um 1900%.
Also ich finde, das sind sehr gute Gruende, um moeglichst schnell auf Waermepumpe zu wechseln.
Koennen @VQuaschning oder @rahmstorf so im Groben die Tendenz bestaetigen?
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Carsten Raddatz
in reply to ij • •Ich denke ja. Da gab es mal eine Lage der Nation-Folge zu, von vor etwa einem Jahr. Die Zahlen hauen so hin, und auch wenn ETS 2 ja etwas hinausgeschoben ist steckt da irre viel sozialer Sprengstoff drin - Mieter, deren Vermieter nix machen, sind quasi wehrlos.
@Prof. Stefan Rahmstorf @Volker Quaschning @Hanse- u. UniStadt Rostock