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Die Gilets-Jaunes-Proteste in Frankreich sind Ende Dezember nicht mehr so massiv wie zu ihrem Beginn und zu ihrem bisherigen Höhepunkt. Das dürfte zum Teil am ungemütlichen Wetter und daran liegen, dass viele Franzosen die Feiertage lieber mit ihren Familien als auf den Straßen verbringen - aber auch an Staatspräsident Macrons Versprechen, seine Ökosteuer, die Auslöserin der Proteste war, zusammen mit einer Steuererhöhung für Rentner auszusetzen, Überstunden nicht mehr zu besteuern und den Mindestlohn mit staatlicher Hilfe um 100 Euro anzuheben.

Dieses "Rettungspaket für sich selbst", mit dem Macron seinen Sturz verhindern will, kostet Geld. Dafür muss die französische Regierung neue Schulden aufnehmen, mit der sie den aktuellen Berechnungen von Macrons Ministerpräsident Édouard Philippe nach das Haushaltsdefizit 2019 von 2,8 auf 3,2 und die Gesamtverschuldung von 99 auf über 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht. Den Stabilitätskriterien der Euro-Länder nach sind aber h... show more